Blitzschutz-Anlagen im Burgenland - FUNKTECHNIK KLEIN GmbH

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Moderner Blitzschutz


Ihr sicheres Zuhause mit FunkTechnik Klein

Blitzschlag kann an Gebäuden und elektrischen sowie elektronischen Systemen große Schäden verursachen. Für Menschen kann diese enorme elektrische Entladung schwere gesundheitliche Folgen haben, ja sogar zum Tod führen. Die neuesten technischen Möglichkeiten sorgen für höchste Sicherheit.

Aktuelle Blitzschutzverordnung

Mit der Blitzschutznorm ÖVE/ÖNOEM EN 62305-3 hat sich der moderne Standard durchgesetzt. Ein durchdachtes System hat nun die Aufgabe, Ihr Eigenheim oder Ihre Betriebsgebäude vor diesem Wetterphänomen zu schützen. Auch Ihre elektrischen Geräte, wie etwa der PC, sind dank der neuen technischen Möglichkeiten sicher.

Gewitter ist kein Thema mehr

Die Erdungs- und Blitzschutzanlage spielt mit dem inneren Blitzschutz zusammen. Dieser umfasst den Potentialausgleich und den Überspannungsschutz. Unser Profi-Team ist bereits vor Fertigstellung des Objekts ständig in Kontakt mit dem Bauherrn, um eine optimale Umsetzung zu garantieren.

Eine Blitzschutzanlage ist so individuell wie Ihr Haus. Wir planen und errichten Ihren Blitzschutz für Neubauten oder als Nachrüstung für bestehende Objekte. Zu jeder von uns errichteten Anlage erhalten Sie ein umfangreiches Prüfprotokoll nach gesetzlichen Vorgaben.

Wiederkehrende Prüfung

Die Funktion einer Blitzschutzanlage kann nur gewährleistet werden, wenn Sie in regelmäßigen Abständen (je nach Objekt verschieden) gewartet und geprüft wird.

Wir prüfen auch Ihre bestehende Anlage und erstellen ein der Norm entsprechendes und von den Behörden gefordertes Prüfprotokoll.

 

Gerne informieren wir Sie bereits im Vorfeld, rufen Sie uns an.

Tipps und Infos:

Verhaltensregeln bei Gewitter

In manchen Fällen bergen starke Gewitter Gefahren, wie z. B. Sturmschäden durch Fallböen (Downbursts) oder Tornados, Überschwemmungen durch starken Regen und Schäden durch Hagel. Häufig kommt es auch zu Schäden durch Blitze, etwa zu Kurzschlüssen, Bränden oder gar Verletzungen.

 

Seit der Erfindung des Blitzableiters sind viele Gebäude vor Blitzen geschützt. Jedoch kommt es immer noch zu Blitzeinschlägen, die dann Brände zur Folge haben. Der Aufenthalt in Wäldern während eines Gewitters ist mitunter lebensgefährlich. Schlägt der Blitz in einen Baum ein, kann dieser durch das in ihm enthaltene Wasser und die schlagartige Hitze des Blitzes explodieren, da das Wasser verdampft und den Baum sprengen kann.

 

Die Gefahr eines Blitzschlages besteht auch in einiger Entfernung zu der eigentlichen Gewitterzelle noch, mitunter wird von Blitzschlägen aus Nieselregen heraus ohne hör- und sichtbare Gewitter berichtet. Wolken-Boden-Blitze legen zum Teil sehr große Entfernungen von bis zu 20 Kilometern zurück. Deshalb sollte man sich bei gemeldeten Gewittern nicht in der Nähe von Metallgegenständen aufhalten, wozu im Gebirge auch die Drahtseilsicherung an Klettersteigen zählt.

 

Verhaltensregeln beim Aufenthalt im Freien während eines Gewitters

 

Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen suchen – Fahrzeuge mit geschlossener Metallkarosserie und viele Gebäude mit einem Blitzschutzsystem wirken wie ein Faradayscher Käfig und bieten so Schutz vor hohen elektrischen Feldstärken.

 

Wenn kein Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen gefunden werden kann:

  • Offenes Gelände sowie Hügel oder Höhenzüge vermeiden.
  • Aufenthalt in Gewässern und Schwimmbecken vermeiden.
  • Um die Schrittspannung klein zu halten, Füße zusammenstellen, in die Hocke gehen, Arme am Körper halten und den Kopf einziehen.
  • Nicht flach auf den Boden legen, Gummisohlen und isolierende Materialien als Standfläche sind vorteilhaft.
  • Die unmittelbare Nähe von Bäumen, Masten und Türmen meiden.
  • Blitze schlagen besonders häufig in hohe Objekte ein, gerade wenn sie frei stehen. Wenn die Grundfläche des Objekts klein ist, ist die Potenzialdifferenz des Bodens in seiner unmittelbaren Nähe besonders groß und die mögliche Schrittspannung deshalb besonders hoch.
  • Bei Bäumen besteht die Gefahr herumgeschleuderter, abgesprengter Teile und des Austritts des Blitzes in Bodennähe.
  • Höhleneingänge und enge Mulden (Ackerfurchen, Wasserrinnen oder Straßengräben) meiden.

 

Die Sicherheit hängt vom vorausschauenden Verhalten ab:

Ein Gewitter kommt niemals „aus heiterem Himmel“, wer regelmäßig einen Blick in den Himmel wirft, kann ein sich näherndes Gewitter schon früh an den dunkel und bedrohlich wirkenden Wolken erkennen. Nachdem das Gewitter bemerkt wurde, sollte, abhängig von seiner Entfernung und Geschwindigkeit, der sicherste erreichbare Zufluchtsort angestrebt werden.

Anhand der Zeitdifferenz zwischen Blitz (Lichtgeschwindigkeit) und Donner (Schallgeschwindigkeit, ca. 340 m/s) lässt sich die Entfernung des Blitzes berechnen. Durch Wiederholung der Berechnung lässt sich die Bewegungsrichtung und -geschwindigkeit des Gewitters abschätzen: Jede Sekunde, die der Abstand zwischen Blitz und Donner kürzer wird, ist es 340 m näher gekommen. Unter 3 Sekunden zwischen Blitz und Donner, also unter ca. 1 km Entfernung, ist jederzeit die Möglichkeit eines Einschlags in der Nähe gegeben.

 

Lebensgefährlich, und wahrscheinlich falsch überliefert, ist ein altes Sprichwort:

Vor den Eichen sollst du weichen.
Und die Weiden sollst du meiden.
Zu den Fichten flieh mitnichten.
Linden sollst du finden.
Doch die Buchen musst du suchen!

Früher wurden niedrige Gewächse (Büsche) im Deutschen als „Bucken“ bezeichnet. Man soll sich also eher ins Gebüsch schlagen, als sich neben einen Baum zu stellen. Ein Blitz, der in einen Baum einschlägt, kann auf neben dem Baum stehende Personen überspringen.

 

Verhalten in Gebäuden während eines Gewitters:

 

Innerhalb eines Gebäudes können gewisse Gefahren durch von außen hereinkommende Leitungen bestehen (u. a. Strom- oder Wasserleitungen). Durch ordnungsgemäße Erdung in Form eines Hauptpotentialausgleiches lassen sich diese aber vermeiden. Lediglich in Gebäuden ohne diesen vorschriftsmäßigen Blitzschutz sollte bei Gewitter deshalb möglichst nicht geduscht, gebadet oder mit elektrischen Geräten hantiert werden, da dann durchaus Lebensgefahr bestehen kann.

Eine weitere Gefahr können hier Telefone darstellen, besonders bei oberirdischer Zuführung der Telefonleitung ans Haus. Es sollte dann möglichst nicht mit schnurgebundenen Festnetztelefonen telefoniert werden. Schlägt der Blitz in die Leitung ein, stellt man mit dem Telefonhörer in der Hand eine gute Verbindung zur Erde dar. Schnurlostelefone stellen konstruktionsbedingt keine Gefahr dar.

Generell gilt die Regel, dass man bei Gewitter Aufzüge nicht benutzt, um bei Stromausfall nicht stecken zu bleiben.

 

Betrieb von Fahrzeugen während eines Gewitters:

Alle Fahrzeuge mit geschlossener Metallkarosserie (Landfahrzeuge, Luftfahrzeuge, Schiffe) eignen sich besonders gut, um unversehrt den Einschlag eines Blitzes im Innenraum zu überstehen. Zu berücksichtigen ist aber auch hier, dass die Folgen des Blitzes das Fahrzeug zerstören können und dieses gegebenenfalls zu verlassen ist, um woanders Schutz zu suchen.

Wir wirkt ein Blitz auf den Menschen?

Während eines Gewitters ist man im Freien der Gefahr eines Blitzschlags ausgesetzt. Die Wirkung eines direkten Blitzschlages entspricht dem eines Stromunfalles mit den für Hochspannungsunfälle typischen Verletzungen. Weiters kann es durch den lauten Knall, welcher in einiger Entfernung als Donner wahrgenommen wird, zu Gehörschäden wie einem Hörsturz oder Tinnitus kommen.

 

Für Personen, die sich in unmittelbarer Nähe eines vom Blitz getroffenen Objektes befinden, besteht die Gefahr eines Blitzüberschlages sowie die Gefahr von Explosions- und Brandverletzungen. Schlägt der Blitz in Freiflächen oder Masten ein, besteht in der Umgebung der Einschlagstelle die Gefahr von gefährlichen Schrittspannungen.

 

Nicht nur der Mensch, sondern auch Tiere, also insbesondere weidende Kühe oder Pferde (aber auch Pferd und Reiter) sind besonders gefährdet. Die Schrittspannung reicht bei ihnen aufgrund ihrer horizontalen Ausdehnung während eines sich in der Nähe verteilenden Blitzeinschlages vom vordersten bis zum hintersten Huf und ist dementsprechend wesentlich höher als beim Mensch.

 

Je nach Situation können weitere indirekte Wirkungen bestehen, beispielsweise durch das Erschrecken oder die Blendwirkung, welche zu Folgeunfällen führen können. Personen, die sich in der Nähe eines Blitzschlags befunden haben, haben in der Folgezeit zum Teil physiologische oder psychische Störungen oder Veränderungen, die sich sogar dauerhaft in einer Persönlichkeitsveränderung auswirken können.

 

Tödlicher Blitzschlag ist in Österreich selten geworden. Die Anzahl von ca. 2 bis 3 Todesopfern pro Jahr in Österreich ließe sich durch weitere Vorsichtsmaßnahmen noch weiter reduzieren. Im 19. Jahrhundert wurden noch an die 30 bis 50 Personen jährlich vom Blitz getötet, da wesentlich mehr Menschen auf freiem Feld arbeiteten und sich nicht in geschützte Objekte zurückziehen konnten.

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